neue Makro-Dimensionen ganz billig - die Retro-Stellung

Hallo,

eine (jedenfalls für mich) ganz neue Makro-Methode möchte ich euch heute vorstellen. Die "Retro-Stellung". Die Idee ist genau so einfach, wie genial. Man nehme einfach das Objektiv von der Kamera, drehe es um und hält es verkehrt herum an die Kamera. Fertig. Im manuellen Modus (M) der Kamera, kann man nun immer noch Fotos machen. Bei der ganzen Sache muss man nur ein wenig mehr überlegen als sonst, da keinerlei Automatikfunktionen funktionieren. Also Belichtungszeit und Blende selbst einstellen. Die Blende kann man nicht, wie gewohnt, an der Kamera einstellen, sondern mittels eines kleinen Hebels an der Rückseite des Objektivs. Bei komplett offener Blende hat man eine Tiefenschärfe von wenigen Millimetern. Wie man hier sehr schön sieht:




Das ist ein Blatt, fotografiert mit offener Blende. Außerhalb des Schärfebereichs ist alles quasi sofort unscharf. Es scheint überhaupt keinen Übergangsbereich zu geben. 

Ich habe das ganze mit einem günstigen Nikon 35 f/1.8 getestet. Hier ein paar weitere Ergebnisse:








Mit ein wenig Übung macht diese Methode wirklich Spaß. Die Ergebnisse sprechen für sich. Normalerweise liebe ich mein Makro-Objektiv (das Nikon 105 f/2.8). Diese Methode ist nicht nur wesentlich günstiger, sondern hat auch noch einen wesentlich größeren Abbildungsmaßstab. In meinen ersten Tests habe ich das Objektiv einfach vorsichtig an die Kamera gehalten. Für meine kommenden Verwendungsmöglichkeiten habe ich gerade einen Adapter bei enjoyyourcamera.com bestellt. Damit kann man das Objektiv auch "falsch"'rum an der Kamera befestigen.






1 Kommentare:

  1. Tolle Fotos! Ich steh total auf Makrofotografie! Danke für's Einstellen!

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